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Notfallübung mit Überraschungseffekt

Jede Einsatzübung soll möglichst realitätsnah ablaufen. Der THW-Ortsverband Lohr nahm diese Prämisse am Samstag zum Anlass, nur wenige Einsatzkräfte vorab in die geplante Übung einzuweihen: Ehrenamtliche des THW und der Feuerwehr Burgsinn eilten zu einem angenommenen Brand in einem Bahnhof in Burgsinn, Personen seien in Gefahr.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Burgsinn und zwei Ansprechpartnern von der DB AG hatte Michael Nätscher, Ortsbeauftragter des THW-Ortsverbandes Lohr, folgendes Übungsszenario organisiert: An einer Baustelle im Gleis war es zu einem Kurzschluss gekommen. Dadurch entstand ein simulierter Brand in der Nähe eines Personenzuges.

Die Einsatzkräfte des THW leuchteten mit Leuchtballons und dem Stromerzeuger mit Lichtmast und einer Leistung von 56 Kilovoltampere die Einsatzstelle und die Rettungswege großflächig aus, nachdem die Feuerwehr unter Aufsicht eines Bahnerdungsberechtigten den betroffenen Gleisabschnitt geerdet hatte. Zwei weitere Trupps starteten den Löschangriff. Zeitgleich errichteten THW-Kräfte mit dem Einsatz-Gerüst-System (EGS) einen Steg zur Rettung von verletzten Personen aus dem Zug. Hand in Hand arbeiteten die Rettungskräfte am zügigen Aufbau des Steges. Der Zugtrupp des THW-Ortsverbandes Lohr übernahm die Einsatzleitung, koordinierte und organisierte die Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW. Planerinnen und Planer der Übung beobachteten den Ablauf und zogen im Anschluss ein positives Resümee.

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