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Einsatz gegen das Fischsterben am Westsee

Auf Anforderung der Gemeinde Ebensfeld waren Helfer der Ortsverbände Bad Staffelstein, Bamberg und Coburg von 29. August bis zum 01. September am Ebensfelder Badesee im Einsatz, nachdem dort bei Messungen ein rapider Abfall der Sauerstoffwerte mit Durchschnittlich unter 1.0 mg/l festgestellt worden war. Zusammen mit der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des Ortsverbandes Forchheim pumpten die THW-Helfer seit etwa vergangenem Samstag ca. 10.000 l/min Frischwasser aus dem naheliegenden Main in den See. Im Einsatz waren 4 x Schmutzwasserpumpen 2.500 l/min, 2 Schmutzwasserpumpen 1.200 l/min, 1 Tauchpumpe 400 l/min des THW-Ortsverbandes Bad Staffelstein, sowie eine Hannibal-Pumpe der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen (FGr WP) Forchheim. Insgesamt wurden etwa 900 m Schlauchleitung gelegt.

Am Samstag Abend waren zusätzlich 4 Belüftungspumpen des Ortsverbandes Pfaffenhofen in Betrieb genommen und der NEA 175kVA der Fachgruppe Elektroversorgung (FGr E) des Ortsverbandes Bad Staffelstein betrieben worden.

Zur weiteren Verbesserung des Sauerstoffgehaltes des Sees wurden am 30.08. vier Drucklufterzeuger angefordert. Am Sonntag waren auch die Drucklufterzeuger der Ortsverbände Haßfurt, Bamberg, Kulmbach und Fürth in Betrieb. Die Betankung erfolgte mit Hilfe der mobilen Tankstelle der Fachgruppe Logistik –Materialerhaltung (Log-Mat) des Ortsverbandes Kirchehrenbach.

Der Betrieb wurde durch Helfer der Ortsverbände Bad Staffelstein und Forchheim im Schichtbetrieb 24h gewährleistet. Durchschnittlich waren etwa 8 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Beim Aufbau waren maximal etwa 25 THWler zeitgleich eingesetzt. Den Einsatz leitete der Zugtrupp des Ortsverbandes Bad Staffelstein. Auch vier Helfer des THW-Ortsverbandes Coburg waren an diesem Einsatz beteiligt.

Die Pumparbeiten des THW gingen am Montag 4. September gleich weiter, diesmal am Westsee, wo auch ein massives Fischsterben eingetreten war. Hier versucht man mit frischem Wasser aus dem Main den Sauerstoffgehalt des Wassers im Westsee zu steigern. Die Werte werden mit Regelmäßigkeit gemessen, um zu sehen, ob die Maßnahmen sich positiv auswirken.

THW/ Daniel Schell

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