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Brand einer Lagerhalle

Am Dienstagabend waren über dem Westen der Stadt dunkle Rauchwolken zu sehen. Sie kündeten gegen 19 Uhr von einem Großbrand, welcher in einer Lagerhalle für Müll ausgebrochen war.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften kämpfte stundenlang gegen die Flammen an und brachte diese am späten Abend unter Kontrolle. Bereits in einer frühen Phase des Einsatzes wurde die Fachgruppe Führung und Kommunikation alarmiert. Der Führungs- und Kommunikationskraftwagen ist derzeit als ELW 3-Ersatz eingeplant und wurde entsprechend Alarmplan alarmiert. Nur kurze Zeit später wurden die Fachgruppen Räumen und Beleuchtung alarmiert um die Löscharbeiten zu unterstützen.

Die Feuerwehr setzte Drehleitern ein, um das Feuer von oben zu bekämpfen. Zusätzlich kamen Schaum- und C-rohre zum Einsatz, um den Zugang zur Halle zu gewährleisten. Für die aufwändigen Arbeiten wurden zahlreiche freiwillige Feuerwehren aus dem ganzen Stadtgebiet an die Einsatzstelle beordert, so dass rund 150 Einsatzkräfte vor Ort waren.  

Mit dem THW-Radlader wurde nach und nach der Müll aus der Halle in den Hof verbracht und dort von der Feuerwehr abgelöscht. Aufgrund der großen Menge an Müll wurde zusätzlich die Fachgruppe Räumen aus Fürth mit einem zweiten Radlader nachalarmiert. Die Halle verfügte über zwei Zufahrten, so dass die beiden Lader parallel arbeiten konnten. Die Arbeiten mit den Radladern konnten nur unter schwerem Atemschutz erfolgen, so dass immer wieder ein Wechsel der Fahrer nötig wurde.

Durch den personalintensiven Einsatz unter Atemschutz sind weitere Radladerfahrer aus Ansbach, Lauf und Ingolstadt alarmiert worden, die im Wechsel mit dem Radlader aus Nürnberg Müll aus der Halle fuhren.

Hier zeigt sich der Vorteil des bundesweit identischen organisatorischen Aufbaus. THW-Geräte und Ausbildungen sind bundesweit einheitlich, so dass Personal zusammengezogen werden kann. Eine reibungslose Ablösung sorgte in diesem Fall dafür, dass fortwährend das Brandgut verfahren und abgelöscht werden konnte. Der Einsatz konnte so maximal effektiv abgewickelt werden.

Der Ortsverband Nürnberg bedankt sich herzlich bei allen beteiligten Ortsverbänden!

THW/ Stefan Mühlmann

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