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Geeinte Kräfte nach Gasexplosion

Am 28. August ereignete sich eine Gasexplosion in einem Wohnhaus im bayerischen Ortenburg. Mehr als 40 Einsatzkräfte aus sechs THW-Ortsverbänden trugen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und ihrem Fachwissen dazu bei, das einsturzgefährdete Gebäude zu sichern.

Das Haus war durch die Wucht der Explosion schwer beschädigt. Helferinnen und Helfer der Ortsverbände Passau und Vilshofen stützten zuerst mit dem Abstützsystem-Holz (ASH) die Außenwand des Hauses ab, die bis zu 30 Zentimeter nach außen gedrückt war. In der Nacht zu Mittwoch lösten Kräfte aus den Ortsverbänden Deggendorf und Regen ihre Kameradinnen und Kameraden an der Einsatzstelle ab. Ihre Aufgabe lag darin, Decken im Erd- und Obergeschoss entlang der beschädigten Außenwand abzustützen. Dafür mussten sie zuvor die Zwischendecken möglichst vibrationsarm öffnen, um die tragenden Elemente des Hauses zu finden.

Der THW-Baufachberater aus dem Ortsverband Laaber leitete die Arbeiten fachgerecht an. Darüber hinaus überwachten vier Kräfte aus dem Ortsverband Berchtesgadener Land mit dem Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) das Haus. Dabei handelt es sich um ein Lasermessgerät, das mithilfe eines Computerprogramms auch kleinste Bewegungen erkennt und dann Alarm schlägt. Dank dieser Technik hätten die Berchtesgadener THW-Kräfte jederzeit die anderen Helferinnen und Helfer warnen können, falls sie gefährliche Bewegungen gemessen hätten. Das Technische Hilfswerk hält in jedem seiner acht Landesverbände Einsatzstellen-Sicherungssysteme vor.

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